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AUCTION 59
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14 Datensätze

Altenkirch, Otto

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Fritzsche, Georg

Gallé, Emile

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Klinger, Max

Lohse, Carl

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Rijn, Rembrandt Harmenszoon van

Schneider, Sascha

Wilhelm, Paul

Zander, Heinz




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Georg  Fritzsche

1697 Meißen – 1756 ebenda

Bossierer und Former an der Porzellanmanufaktur Meissen, wo er ab Juni 1710 als Töpferlehrjunge unter Böttger tätig war und bald zum Former avanciert. 1723–28 fertigte Fritzsche plastische Modelle, u.a. Tiere und Figuren. Einarbeitung der Modellmeister J. G. Kirchner ab 1727 und J. C. L. Lücke ab 1728, von welchen er große Anerkennung erfährt. Vom Maler und Hofkommissar J. G. Höroldt wurde er unterdrückt. Über das Schaffen in den letzten 20 Berufsjahren sind keine Einzelheiten bekannt.

KatNr. 500100  Äußerst seltener Bergmann mit Pokal. Wohl Georg Fritzsche für Meissen. Um 1725.

Äußerst seltener Bergmann mit Pokal. Wohl Georg Fritzsche für Meissen. Um 1725.

Georg Fritzsche 1697 Meißen – 1756 ebenda

Porcelain, glazed, in hellem Inkarnat sowie Aufglasurschwarz, -gold und -braun teilstaffiert. An einen felsigen, scharfgratigen Sockel gelehnter Bergmann in sächsischer Tracht, in der linken Hand einen Trinkpokal zum Mund führend, die rechte Hand in die Seite gestützt. Der schwarze Schachthut mit Bergbauemblem und gewellter Konturlinie auf der Stirnseite. Weiße Jacke mit mit goldener Knopfleiste, dunkles Leder mit schwarzer Tscherpertasche, weiße Hosen und Strümpfe, hochgeschnallte schwarze Kniebügel sowie schwarze Schuhe. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau in einer ovalen Vertiefung.

Vgl. formidentischen "Bergmann mit Waldhorn". Sammlung Otto Blohm.

Vgl. Slotta, R.; Lehmann, G.; Pietsch U. "Bergleute als Kleinskulpturen" in: Ein fein bergmannig Porcelan- Abbilder vom Bergbau in "weißem Gold". Katalog der Ausstellung in der Porzellansammlung im Dresdner Zwinger (28. Februar bis 23. Mai 1999). Bochum 1999, S. 205-210, Abb. S. 208, Zitat S. 208.

Pietsch, U.: Triumph der blauen Schwerter, 2010, Zitat S. 231.

Walcha, O.: Meißner Porzellan - Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Dresden 1973, S. 71ff.

Sockel mit Brandrissen, vereinzelt Brandfleckchen, die Unterseite des Sockels z.T. grobkörnig gearbeitet. Am Sockel minimale Chips. Vergoldung minimal berieben. Bossierfuge der rechten Schulter unterseitig mit Haarspalt.
Medaillon der Kappe nachvergoldet - die geritzte Zeichnung (Bergmannskreuz und gewellte Konturlinie) dadurch abgedeckt.

H. 15 cm.
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Prices shown are estimate prices. The majority of the lots is taxed according to "Differenzbesteuerung", so there is no V.A.T. on the item itself.

* Item of artist registered with the VG Bildkunst, upon which a droit-de-suite fee will be raised, are marked as "Droit-de-suite of 2,5 % applies"". (conditions of sale paragr. 7.4.)

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